Der Gewöhnliche Beifuss (Artemisia vulgaris), auch Gewürzbeifuss, oder einfach Beifuss genannt, ist eine Pflanzenart aus der Gattung Artemisia, in der Familie der Korbblütler (Asteraceae).

Der Name „Beifuss“ stammt aus dem Althochdeutschen und bedeutet „bei dem Fus“, was sich auf die Wuchsweise der Pflanze bezieht. Beifuss wächst typischerweise am Fuß von Zäunen, Mauern oder anderen Strukturen. Der Name kann auch darauf hindeuten, dass die Pflanze traditionell oft am Fuße von Pflanzen oder in der Nähe von Feldern wächst.

Auf nährstoffreichen Böden kommt der Beifuss wild vor. Die ausdauernde krautige Pflanze erreicht Wuchshöhen von 60 cm bis zu 150 cm. Die aufrechten Stängel sind leicht behaart, die Blattoberseite ist grün, die fein behaarte Blattunterseite weisslich-grau.

Hauptinhaltstoffe sind Bitterstoffe und ätherische Öle wie Thujon, Linalool, Kampfer, Cineol und Psilostachin, aber auch Vitamin A, B und C.

Gewisse Inhaltsstoffe sind bei längeren Anwendungen leicht giftig und machen daher hohe Dosierungen bedenklich. Wegen der Giftigkeit seiner ätherischen Öle (z.B. Thujon) wird vor der Verwendung des Beifusses in der Aromatherapie gewarnt. In der traditionellen chinesischen Medizin findet er Verwendung in der Moxa-Therapie.

Beifuss, auch wilder Wermut genannt, wird bei den gleichen Indikationen eingesetzt wie Wermut, nur wirkt Beifuss milder.

Im Mittelalter wurden die Blüten als Gewürz verwendet und unter fette Speisen mischte man Beifuss, da diese so nicht schwer aufliegen.

Noch heute ist der Beifuss ideal zur Verdauungsunterstützung bei fettigen Speisen wie z.B. Fondue oder fettige Fleischspeisen (Gnagi). Gnagi ist ja ein geschmorter Schweinshaxen womit man sinnbildlich die Bezeichnung „Beifuss“ also als Beilage zum Fuss auf das Kochen ausweiten kann.

Die Sprossteile des Wermuts treiben Darmwürmer aus und regen den Appetit, aber auch den Uterus an. Sie werden daher traditionsgemäss
während den Geburtswehen eingesetzt.

Während der Schwangerschaft und der Stillzeit sollten beide Kräuter – Beifuss und Wermuth vermieden werden.

Der Beifuss enthält Bitterstoffe, ätherische Öle, Inulin, Thujon, Vitamine A,B,C.

Empfohlene Tagesmenge:
2 x 2 Kapseln mit reichlich Wasser zum Essen einnehmen.

Die angegebene empfohlene tägliche Verzehrmenge darf nicht überschritten werden. Ein Nahrungsergänzungsmittel darf nicht als Ersatz für eine abwechslungsreiche und ausgewogene Ernährung und einen gesunden Lebensstil eingenommen werden.

Ausserhalb der Reichweite von kleinen Kindern, kühl, trocken und lichtgeschützt lagern.

Zutaten:
Beifuss Blüten -/ Blätterpulver FRA 100%
Hydroxypropylmethylcellulose (vegetabile Kapselhülle)

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